Mittwoch, 24. Februar 2010

Old demons

Früher in der Schule gab es Gruppen von Leuten die sich gut verstanden. Wenn ich daran zurückdenke, kann ich nur sehen, wie ich nie ein Teil dieser Gruppen wurde. Es mag so gewesen sein oder nicht, aber wenn ich es wollte oder versuchte, ging es schon schnell schief. Irgendwas klappte da nicht. Ich hatte Angst. Vor allem davor, nicht dazu zu gehören. Und die Angst bewahrheitet sich jedes Mal. Wahrscheinlich verhielt ich mich auch total bescheuert. Ich kann's nicht sagen.

Schon lange über den Dingen stehend und erwachsen, erwarte ich nicht, dass mich die Vergangenheit einholt. Aber dann ist auf einmal alles wie früher. Souveränität vergessen und die Angst ist da. Wie damals. Und sie beherrscht alles.

Dieses letzte Wochenende gab mir die alten Dämonen zurück. Ich merkte, dass ich nur deswegen Kontakt hatte mit jemandem, weil sie Teil der Gruppen ausmachte, zu denen ich nie gehören durfte. Ich wollte mir beweisen, dass ich alles überstanden hatte. Dass ich es doch wert war. Dass ich nicht Scheisse war, so wie ich mich früher immer gefühlt hatte. Wir hatten eine Freundschaft, aber echt komfortabel fühlte ich mich darin nicht. Darum wollte ich sie auf Eis legen, wusste aber nicht wie.

Eine bitterböse Email flatterte in meine Mailbox. Die Absenderin schickte relativ umgehend ein Entschulding. Leider zu spät, denn ich hatte schon reagiert. Und plötzlich war alles wie früher. Angst. Wut. Unverständniss. Ausgeschlossen. Diese eigentlich sowieso nicht so komfortable und unheimische Freundschaft, ein symbolträchtiger Kampfring für alte Konflikte.

Ich hatte probiert allen Schmerz von früher zu vergelten. Ich wollte die Stärkere sein. Diejenige sein, die über den Dingen steht. Zeigen, dass ich weder früher verletzt war, noch jetzt verletzt worden bin, noch jemals verletzt sein werde, von "den anderen". Uns symbolisch von meiner Ex-Freundin M.

Das einzig sinnvolle, das ich hätte tun können wäre, das Telefon zu nehmen und die Sache zu klären wie zwei Erwachsene Leute. Verdammt. Let the demons rest.

Montag, 1. Februar 2010

Neighbours...all you need is good neighbours...

Unglaublich. Ausgeschlossen sein kennt wohl jeder. Und jeder weiss auch, dass es häufig an einem selber liegt. Aber woran es bei mir und meinen Nachbarinnen liegt? Keine Ahnung.

Ist es unser ungekämmter Rasen? Oder unsere ungewaschene Terasse. Oder ist es doch meine unfreiwillig kreativ schmuddelige Ausstrahlung? Oder doch die Tatsache, dass ich mich nicht in Statuten und Zugwang zwingen lassen will. Oder dass ich nicht über die Witze des Alphaweibchens lachen kann?

Ach es ist so absurd.

Haferflockenmakronen

125 gr Margarine/Butter, geschmolzen, flüssig, nicht zu warm
250 gr kernige Haferflocken (keine Schmelzflocken, sonst werden die Dinger bröselig)
125 gr Roh-Rohrzucker
2 Eier
3 el Vollkornweizenmehl
1 tl Backpulver
Zimtzucker

Die Haferflocken in das flüssige Fett rühren und zur Seite stellen.
Die Eier mit dem Zucker hellgelb und schaumig rühren.
Das Mehl und Backpulver unter die Eiermasse mischen.
Die Haferflocken einarbeiten.

Das Blackblech mit Papier auskleiden.
Die Makronen mit zwei Esslöffeln (halb voll) formen und aufs Blech setzen.
Den Zimtzucker über die Makronen streuen.

Den Ofen auf 190 Grad aufheizen.
Das Blech mit den Makronen einschieben.

Die Temperatur auf 170 Grad drosseln.
Das Gedicht aus Getreide noch 15 Minuten backen lassen, biss alles goldgelb ist.

Das schmeckt dann auch lecker!