5 Eiweiss steif schlagen mit etwas Salz
225 gr feiner Zucker, in geschlagenes Eiweiss einarbeiten
30 gr gesiebtes Mehl einrühren
200 gr Mandeln ohne Fett in der Pfanne rösten und anschliessend mahlen
80 gr Pinienkerne in der Pfanne rösten und anschliessend mahlen
Gemahlene Nüsse unter das Eiweissgemisch heben.
Der Teig muss sehr fest sein (glänzt trotzdem nass)
Wer mag kan nog gemahlenen Anis oder Anissamen im ganzen zu fügen.
Auf ein Blech mit Backpapier mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen setzten. Alles geht im Ofen etwas auf, also genug Platz lassen. Bei 150-160 Grad Umluft 25 backen.
Lecker!
Montag, 21. Dezember 2009
Sonntag, 20. Dezember 2009
Lecker gekocht Teil 2: Bananenkuchen
Bananenkuchen (für Alice, Rezept leicht abgewandelt mit Dank an Claartje)
200 gr Butter, geschmolzen
150 gr Zucker
4 Eier
200 gr Mehl
2 Pk Vanillezucker
3 überreife, braune Bananen
50 gr ganze Mandeln, in einem Gefrierbeutel mit einer Bierflasche zerschlagen bis es grobe bis kleine Stückchen sind
50 gr gemahlene Mandeln
2 gestr TL Backpulver
Zucker, Vanillezucker zur Butter geben und gut aufschlagen. Eier dazu geben. Einarbeiten. Bananen zerstampfen, darauf achten, dass der Zapfen entfernt wird, sonst wird's bitter. Das Bananenmus einarbeiten. Mandeln und Mehl mit Backpulver dazugeben.
Reicht für einen platten Kuchen in einer 28 cm Form. Je kleinder die Form, desto höher der Kuchen, aber desto länger auch die Backzeit.
Bei Umluft 150 Grad 45 Minuten. Stöckchenprobe machen.
200 gr Butter, geschmolzen
150 gr Zucker
4 Eier
200 gr Mehl
2 Pk Vanillezucker
3 überreife, braune Bananen
50 gr ganze Mandeln, in einem Gefrierbeutel mit einer Bierflasche zerschlagen bis es grobe bis kleine Stückchen sind
50 gr gemahlene Mandeln
2 gestr TL Backpulver
Zucker, Vanillezucker zur Butter geben und gut aufschlagen. Eier dazu geben. Einarbeiten. Bananen zerstampfen, darauf achten, dass der Zapfen entfernt wird, sonst wird's bitter. Das Bananenmus einarbeiten. Mandeln und Mehl mit Backpulver dazugeben.
Reicht für einen platten Kuchen in einer 28 cm Form. Je kleinder die Form, desto höher der Kuchen, aber desto länger auch die Backzeit.
Bei Umluft 150 Grad 45 Minuten. Stöckchenprobe machen.
Eigenartigkeiten!
Es gibt so viele Magazine die nur nichtssagende, sich ewig wiederholende und als Artikel verkappte Advertisements bringen. Verklappen den Scheiss. Aber das schlimmste sind Elternzeitschriften, sie sind der letzte Kack. Machen Dich einerseits verrückt mit immer neuen Nuancen zum Thema wie züchte ich mir ein Wunderkind und andererseits appelieren sie ans schlechte Gewissen. Dass man den Kindern doch bitte nur Bio-Futter und anthroposophische Medizin geben sollte, denn sonst....ja, was sonst?! Fallen den Kindern dann mit 60 die Haare aus? Oder haben sie eventuell mit 12 Karies?
Oder: Sind Mama und Papa Gutwill etwa so verantwortlich für den Krebs, wegen dem Ihr Sohn auf der Intesiv im Uniklinikum liegt, wie sie sich fühlen? Dass ihnen zum Sterben zu Mute ist, weil sie ihr innig geliebtes Kind auf dem Gewissen haben könnten? Vielleicht weil Sie ihn haben impfen lassen? Oder weil Sie nicht doppelt gefiltertes Alpenwasser zum Essen gereicht haben, sondern Fanta? Oder weil sie ihr Kind mit negativen Botschaften auf eine Autoimmunkrankheit programmiert haben?
Verdammt. Wie krank sind wir eigentlich? Gibt es da draussen auch noch Menschen die ohne die Angst leben können, dass sie wegen ihrer Unzulänglichkeit als Eltern ihre Kinder also einem schleichenden Mord aussetzen? Dürfen wir noch atmen ohne uns Sorgen machen zu müssen? Lachen? Leben?
Ich boykottiere Elternzeitschriften und Psychoratgeber. Ich lasse lieber die gehypten Modeerscheinungen links liegen, und weiss nur dann, dass ich es richtig mache, wenn meine Kinder gesund und glücklich sind. Und wenn se das nicht sind, mach ich was falsch. Wenn sie krank werden geht mir die Muffe. Habe ich Angst, dass ich sie verlieren könnte. Aber ich weigere mich, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich sie zu Individuen werden lassen will, und darum mit gutem Beispiel voran gehen will. Gib mir die Daten, ich mach mir meine eigene Meinung! Und ich lass mich nicht verrückt machen. Wäre eh sinnlos das zu probieren, bin nämlich glücklicherweise schon auf einer anderen Frequenz. Und lerne langsam wieder, darauf stolz zu sein.
Noch so ein Ding in Zeitschriften sind die Artikel in denen mehr oder weniger berühmte Mitmenschen ans Wort kommen. Oftmals mit eigenartigen Statements, die als Headers oder zwischengeschobene fett-gedruckte Zitate ausgeleuchtet werden. Die ins Auge fallen. Da stehen dann Dinge drin, bei denen ich denke: Das kann nicht war sein! Niemals. Zum Beispiel, wenn eine Frau behauptet, dass sie immer wenn sie mit ihrem Macker in einem Restaurant ist, Mitleid bekommt mit den sich in Ihrer Wahrnehmung anschweigenden Paaren. Weil sie in ihrer 25-jährigen Ehe noch nicht einmal ihren Mann am Tisch angeschwiegen hat. Also einfach nur so mit ihm dasass, ohne sich was zu erzählen.
Ich bekomme direkt einen Hirnkrampf, wenn mich jemand beim Essen die ganze Zeit zu sabbelt. Oh Gott! Alptraum.
Ah, das Schweigen. Mit meinem Mann schweigen können, ist eines der vielen schönen Dingen in unserer Ehe. Ich weiss ohne Worte, wer er ist. Und wenn uns danach ist, dann quasseln wir lang bis tief in die Nacht. Aber meistens essen wir einfach und sagen uns ab und zu mal, dass wir uns lieb haben.
Oder: Sind Mama und Papa Gutwill etwa so verantwortlich für den Krebs, wegen dem Ihr Sohn auf der Intesiv im Uniklinikum liegt, wie sie sich fühlen? Dass ihnen zum Sterben zu Mute ist, weil sie ihr innig geliebtes Kind auf dem Gewissen haben könnten? Vielleicht weil Sie ihn haben impfen lassen? Oder weil Sie nicht doppelt gefiltertes Alpenwasser zum Essen gereicht haben, sondern Fanta? Oder weil sie ihr Kind mit negativen Botschaften auf eine Autoimmunkrankheit programmiert haben?
Verdammt. Wie krank sind wir eigentlich? Gibt es da draussen auch noch Menschen die ohne die Angst leben können, dass sie wegen ihrer Unzulänglichkeit als Eltern ihre Kinder also einem schleichenden Mord aussetzen? Dürfen wir noch atmen ohne uns Sorgen machen zu müssen? Lachen? Leben?
Ich boykottiere Elternzeitschriften und Psychoratgeber. Ich lasse lieber die gehypten Modeerscheinungen links liegen, und weiss nur dann, dass ich es richtig mache, wenn meine Kinder gesund und glücklich sind. Und wenn se das nicht sind, mach ich was falsch. Wenn sie krank werden geht mir die Muffe. Habe ich Angst, dass ich sie verlieren könnte. Aber ich weigere mich, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich sie zu Individuen werden lassen will, und darum mit gutem Beispiel voran gehen will. Gib mir die Daten, ich mach mir meine eigene Meinung! Und ich lass mich nicht verrückt machen. Wäre eh sinnlos das zu probieren, bin nämlich glücklicherweise schon auf einer anderen Frequenz. Und lerne langsam wieder, darauf stolz zu sein.
Noch so ein Ding in Zeitschriften sind die Artikel in denen mehr oder weniger berühmte Mitmenschen ans Wort kommen. Oftmals mit eigenartigen Statements, die als Headers oder zwischengeschobene fett-gedruckte Zitate ausgeleuchtet werden. Die ins Auge fallen. Da stehen dann Dinge drin, bei denen ich denke: Das kann nicht war sein! Niemals. Zum Beispiel, wenn eine Frau behauptet, dass sie immer wenn sie mit ihrem Macker in einem Restaurant ist, Mitleid bekommt mit den sich in Ihrer Wahrnehmung anschweigenden Paaren. Weil sie in ihrer 25-jährigen Ehe noch nicht einmal ihren Mann am Tisch angeschwiegen hat. Also einfach nur so mit ihm dasass, ohne sich was zu erzählen.
Ich bekomme direkt einen Hirnkrampf, wenn mich jemand beim Essen die ganze Zeit zu sabbelt. Oh Gott! Alptraum.
Ah, das Schweigen. Mit meinem Mann schweigen können, ist eines der vielen schönen Dingen in unserer Ehe. Ich weiss ohne Worte, wer er ist. Und wenn uns danach ist, dann quasseln wir lang bis tief in die Nacht. Aber meistens essen wir einfach und sagen uns ab und zu mal, dass wir uns lieb haben.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Zeichen und Wunder unter weniger guten Umständen.
Mads ist noch nie freiwillig auf dem Sofa eingeschlafen! Heute ist es soweit.
Unsere Nachtruhe wurde gegen 4 grausamst beendet durch Leerung des Mageninhaltes unseres kleinen Helden, in welchem sich das ein oder andere Stück Sauerkraut vom Abend davor identifizieren liess.
Ausgesprochen angeekelt und erschrocken ob des stinkenden Schwalles Nahrungsbrei brach der Kranke in Tränen aus. Weil er so bedürfitg erschien, und zugegebener Massen aus Egoismus durfte er in unserem Bett schlafen. Dort entschloss er sich, als ich endlich grade wieder schlief, nach in den Schlaf wiegen, Trost spenden und Stillen des anderen Kindes, um sich zu treten und zu schreien, weil ich mich einige Centimeter in seiner persönlichen Schlafzone befand.
Liebe, Liebe, Liebe...sonst würde ich das alles nicht machen. Toll ist das! Echt! Trotzdem. Ja.
Unsere Nachtruhe wurde gegen 4 grausamst beendet durch Leerung des Mageninhaltes unseres kleinen Helden, in welchem sich das ein oder andere Stück Sauerkraut vom Abend davor identifizieren liess.
Ausgesprochen angeekelt und erschrocken ob des stinkenden Schwalles Nahrungsbrei brach der Kranke in Tränen aus. Weil er so bedürfitg erschien, und zugegebener Massen aus Egoismus durfte er in unserem Bett schlafen. Dort entschloss er sich, als ich endlich grade wieder schlief, nach in den Schlaf wiegen, Trost spenden und Stillen des anderen Kindes, um sich zu treten und zu schreien, weil ich mich einige Centimeter in seiner persönlichen Schlafzone befand.
Liebe, Liebe, Liebe...sonst würde ich das alles nicht machen. Toll ist das! Echt! Trotzdem. Ja.
Dienstag, 15. Dezember 2009
Nein!
Heute 12.30 in einem Wohnzimmer im Westen Deutschlands. Eine Mutter am Ende ihres Lateins:
Willst Du etwas essen?
Nein! Nein! Nein!
Willst Du Shaun das Schaf gucken?
Nein!
Huh? OK...Willst Du tanzen?
NEIN!
Was willst Du denn?
NEIN!
Sollen wir ne Runde Nein sagen?
NEIN! - ...sagen!
Willst Du etwas essen?
Nein! Nein! Nein!
Willst Du Shaun das Schaf gucken?
Nein!
Huh? OK...Willst Du tanzen?
NEIN!
Was willst Du denn?
NEIN!
Sollen wir ne Runde Nein sagen?
NEIN! - ...sagen!
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Electricuted!
Während ich ausnahmsweise einmal voll Vertrauen in Mads dieses Kind alleine in seinem Zimmer spielen ließ, und dachte, es kann ja nichts passieren, ist ja alles kindersicher, habe ich mir heute morgen schnell die Haare gewaschen. Musste sein, war dringend notwendig.
Und was pries ich mich glücklich, dass mein Sohn endlich groß genug zu sein schien, nicht unter konstanter Bewachung sein zu müssen. Oh wie habe ich mich geirrt. Und wie habe ich meinen Augen nicht getraut.
Wusstest Du, dass wenn Du mit Deinem Staubsauger einige Berge an Babypuder aufsaugst, Du den Stromschlag Deines Lebens kriegen kannst? Mehrfach? Neh, ich auch nicht.
Mads war so frei, mir dieses physikalische Phänomen praktisch näher zu bringen.
In den ersten zwei Sekunden dachte ich noch: "Cool, Mads kann ja echt alleine spielen!", als er mit der Puderflasche ins Badezimmer gelaufen kam. Dann erbrach mein Gehirn sich in hysterischem Schreien. Denn Mads, der Schneekönig, hatte sozusagen die gesamte frei zugängliche Fläche und sich selbst, alle Kissen und Betten der oberen Etage eingestreut mit Babypuder.
Babypuder, verdammt! Verdammt! Verdammt! Argh. Aber mein ausgeglichenes Zen-Mama-Bauch-Gefühl drehte dieses Desaster um in ein: "Ach wie niedlich. Wie süss. Mads hat weisse Weihnachten gemacht. Oooohw! Ist er nicht ein schlauer Junge, MEIN SOHN! Haaaaaah. Seufz"
Mein ausgeglichenes Zen-Mama-Bauch-Gefühl probierte mein hysterisches Gehirn, dass gegen die extra Arbeit aufmuckte, mit den legendären Worten: "Einfach saugen!" zu beruhigen. "Zwei Fliegen mit einer Klappe, musstest doch sowieso hier oben schon lange mal wieder putzen!"
Ich hatte mich immer auf mein Bauchgefühl verlassen können. Bis heute. Denn als ich den Staubsauger angeschaltet hatte, und mich freute, dass ich alles so einfach und schnell wieder aufräumen konnte, dabei auch oben noch die höchstnotwendige Staubsaugaktion durchführen konnte, die schon wieder drei Wochen überfällig war, passierte es. Einfach so, ohne Vorwarnung! Meine Hand schlug vom Saugrohr und ein lautes "Peng!" schallte durch den Flur, als ein elektrischer Schlag von nie gefühltem Ausmass meinen Arm hochfuhr.
Und eingensinnig wie ich bin, ignorierte ich, was da grad passiert war, denn das geht ja gar nicht, so ein heftigen Schlag von einem Staubsauger. Und ausserdem musste ich dieses Scheisszeug ja mit so wenig wie möglich Körpereinsatz und Arbeit ja wieder aus jeder noch so kleinen Ritze entfernen. Kann man ja Staublunge von kriegen, neh. Weiss ja jeder.
Vorsichtshalber fasste ich den Sauger dann aber doch nur noch an Teilen an, die aus Kunststoff bestanden. Dann kann da ja auch nichts mehr passieren.
Unglaublicherweise schlug mir drei Sekunden später wieder der Schlag in den Arm. Verdammt noch mal! Das tat WEHEHEHE!! Weh!
Jetzt hatte ich aber echt die Schnauze voll. Laut fluchend rief ich den Mann des Hauses nach oben. Der natürlich dachte, dass ich übertreibe. Haha! Allerdings rannte der erst nach unten, um Bauhandschuhe zu holen, zum Staubsaugen. Und durch die fetten, mit Leder besetzten Handschuhe schlug ihm der Strom in den Arm. Und er fluchte. Ein zufriedenes, leicht sardonische Lächeln wollte sich auf meinem Gesicht ausbreiten, als mir schwante, was das heissen könnte: Auf den Knieen liegen und alles mit der Hand abwischen. Alle Kissen und Betten abziehen und Waschen, trocknen und eventuell Bügeln! Aber warum, war der Staubsauger schon wieder kaputt? Wir hatten doch grade einen neuen gekauft, nachdem ich den alten geschrottet hatte, durch einen kleinen Unfall mit Wasserbeteiligung?!
Talkpuder! Das Scheisszeug macht irgendwas mit Reibungsenergie und Isolation. Weiss auch nicht, keine Ahnung. Verdammt. Fluchend sank ich neben einem Eimer Seifenlauge auf die Knie.
Und was pries ich mich glücklich, dass mein Sohn endlich groß genug zu sein schien, nicht unter konstanter Bewachung sein zu müssen. Oh wie habe ich mich geirrt. Und wie habe ich meinen Augen nicht getraut.
Wusstest Du, dass wenn Du mit Deinem Staubsauger einige Berge an Babypuder aufsaugst, Du den Stromschlag Deines Lebens kriegen kannst? Mehrfach? Neh, ich auch nicht.
Mads war so frei, mir dieses physikalische Phänomen praktisch näher zu bringen.
In den ersten zwei Sekunden dachte ich noch: "Cool, Mads kann ja echt alleine spielen!", als er mit der Puderflasche ins Badezimmer gelaufen kam. Dann erbrach mein Gehirn sich in hysterischem Schreien. Denn Mads, der Schneekönig, hatte sozusagen die gesamte frei zugängliche Fläche und sich selbst, alle Kissen und Betten der oberen Etage eingestreut mit Babypuder.
Babypuder, verdammt! Verdammt! Verdammt! Argh. Aber mein ausgeglichenes Zen-Mama-Bauch-Gefühl drehte dieses Desaster um in ein: "Ach wie niedlich. Wie süss. Mads hat weisse Weihnachten gemacht. Oooohw! Ist er nicht ein schlauer Junge, MEIN SOHN! Haaaaaah. Seufz"
Mein ausgeglichenes Zen-Mama-Bauch-Gefühl probierte mein hysterisches Gehirn, dass gegen die extra Arbeit aufmuckte, mit den legendären Worten: "Einfach saugen!" zu beruhigen. "Zwei Fliegen mit einer Klappe, musstest doch sowieso hier oben schon lange mal wieder putzen!"
Ich hatte mich immer auf mein Bauchgefühl verlassen können. Bis heute. Denn als ich den Staubsauger angeschaltet hatte, und mich freute, dass ich alles so einfach und schnell wieder aufräumen konnte, dabei auch oben noch die höchstnotwendige Staubsaugaktion durchführen konnte, die schon wieder drei Wochen überfällig war, passierte es. Einfach so, ohne Vorwarnung! Meine Hand schlug vom Saugrohr und ein lautes "Peng!" schallte durch den Flur, als ein elektrischer Schlag von nie gefühltem Ausmass meinen Arm hochfuhr.
Und eingensinnig wie ich bin, ignorierte ich, was da grad passiert war, denn das geht ja gar nicht, so ein heftigen Schlag von einem Staubsauger. Und ausserdem musste ich dieses Scheisszeug ja mit so wenig wie möglich Körpereinsatz und Arbeit ja wieder aus jeder noch so kleinen Ritze entfernen. Kann man ja Staublunge von kriegen, neh. Weiss ja jeder.
Vorsichtshalber fasste ich den Sauger dann aber doch nur noch an Teilen an, die aus Kunststoff bestanden. Dann kann da ja auch nichts mehr passieren.
Unglaublicherweise schlug mir drei Sekunden später wieder der Schlag in den Arm. Verdammt noch mal! Das tat WEHEHEHE!! Weh!
Jetzt hatte ich aber echt die Schnauze voll. Laut fluchend rief ich den Mann des Hauses nach oben. Der natürlich dachte, dass ich übertreibe. Haha! Allerdings rannte der erst nach unten, um Bauhandschuhe zu holen, zum Staubsaugen. Und durch die fetten, mit Leder besetzten Handschuhe schlug ihm der Strom in den Arm. Und er fluchte. Ein zufriedenes, leicht sardonische Lächeln wollte sich auf meinem Gesicht ausbreiten, als mir schwante, was das heissen könnte: Auf den Knieen liegen und alles mit der Hand abwischen. Alle Kissen und Betten abziehen und Waschen, trocknen und eventuell Bügeln! Aber warum, war der Staubsauger schon wieder kaputt? Wir hatten doch grade einen neuen gekauft, nachdem ich den alten geschrottet hatte, durch einen kleinen Unfall mit Wasserbeteiligung?!
Talkpuder! Das Scheisszeug macht irgendwas mit Reibungsenergie und Isolation. Weiss auch nicht, keine Ahnung. Verdammt. Fluchend sank ich neben einem Eimer Seifenlauge auf die Knie.
Montag, 7. Dezember 2009
Und ist es auch noch so schön, einmal muss es zu Ende gehen.
Ah, Sinter Klaas. Mein Lieblingsfest. Im Zucker und Koffeinrausch- so zumindest all die vorangegangenen Jahre.
Diese Jahr, auch noch mein Lieblingsfest, aber ohne Koffein. Ohne Zuckerrausch. Hatte dieses Jahr nicht so viel Bock auf Rausch. Und ich stelle das folgende wieder einmal fest: Kinder heilen. Kinder verändern. Bringen Dich zu dem was wirklich wichtig ist.
Diese Jahr, auch noch mein Lieblingsfest, aber ohne Koffein. Ohne Zuckerrausch. Hatte dieses Jahr nicht so viel Bock auf Rausch. Und ich stelle das folgende wieder einmal fest: Kinder heilen. Kinder verändern. Bringen Dich zu dem was wirklich wichtig ist.
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Traditionen
Mads schafft sich seine eigenen Traditionen. Tim und Struppi gucken, Shaun das Schaf gucken, am Wochenende im Schlafsack nach unten und erst im Mittag angezogen werden wollen. Das sind so einige.
Eine andere ist allerdings Tanzen. Zu Metal, Alternative und Swing. Niemals zu Kinderliedern.
Im Moment ist der absolute Top-hit "Vertigo" von U2. Mads fordert vehement: "Feel" wenn er Lust hat zu der Nummer ab zu rocken. Bono singt das im Refrain: I can feel the world tumbeling down. Und Mads gibt uns headbanging für Fortgeschrittene.
Immer im Kreis herum, Teddy in der einen und das Mikrofon von unserer PS2 in der anderen Hand. So klasse!
Mia lacht ihr kehliges Lachen wann immer man seinen Kopf in die Wiege steckt oder mit ihr spielt. Selten nur weint die Süsse.
Rosa steht Ihr gut. Trotzdem bin ich sicher das dieses Mädel "balls" hat. Hell yeah!
Eine andere ist allerdings Tanzen. Zu Metal, Alternative und Swing. Niemals zu Kinderliedern.
Im Moment ist der absolute Top-hit "Vertigo" von U2. Mads fordert vehement: "Feel" wenn er Lust hat zu der Nummer ab zu rocken. Bono singt das im Refrain: I can feel the world tumbeling down. Und Mads gibt uns headbanging für Fortgeschrittene.
Immer im Kreis herum, Teddy in der einen und das Mikrofon von unserer PS2 in der anderen Hand. So klasse!
Mia lacht ihr kehliges Lachen wann immer man seinen Kopf in die Wiege steckt oder mit ihr spielt. Selten nur weint die Süsse.
Rosa steht Ihr gut. Trotzdem bin ich sicher das dieses Mädel "balls" hat. Hell yeah!
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Lecker gekocht Teil 1 Mittwoch 2.12.09
1 Rolle Blätterteig
1/2 rote Paprika in hauchdünnen Streifen
1/2 kleine Zwiebel klein gewürfelt
400 gr Schweinegeschnetzeltes
3 El Roh-Rohrzucker
1 EL Wasser
4 kernlose Mandarinen, zerteilt und klein geschnitten
1 Tl Sambal Manis oder Oelek
1/2 Tl gemahlener Koriander
1/2 Tl gemahlener Ingwer
200 gr in Apfelsaft mit Wacholder und Piment und einem Brühwürfel gekochtes Sauerkraut
Einige El Creme Fraiche
Fett zum Braten
Salz und Pfeffer nach Geschmack.
Den Bl.Teig aus dem K.schrank nehmen und auf einem mit Backpapier bekleideten B.blech ausbreiten.
Das Sauerkraut in Schnellkochtopf mit 1/2 Tasse Apfelsaft 3 Wacholderbeeren und 3 Pimentkörnern sowie einem Brühwürfel in etwa 10 Min. gar kochen.
Den Zucker mit dem Wasser karamellisieren und die klein geschnittenen Mandarinen dazugeben. 3-4 Minuten durch schwenken. Etwas abkühlen lassen während das Fleisch zubereitet wird.
Die Zwiebel in heißem Fett anbraten. Sambal dazugeben und kurz braten. Das Fleisch scharf in der Mischung anbraten und die Gewürze dazu geben. Salzen und Pfeffern. Die hauchdünn geschnittenen Paprikastreifen drauf geben und kurz mit garen, dann vom Feuer nehmen. Zur Seite stellen.
Das Sauerkraut in die Mandarinen geben und gut vermengen. Darauf achten, dass keine Gewürzkörner mehr drin sind. Jetzt die Mischung auf der Mitte des Blätterteigs ausbreiten. Jetzt die Fleischmischung oben drauf verteilen. Abschließend mit einem Löffel einige Nocken Creme fraiche auf dem Fleisch verteilen. Den Blätterteig erst ein den kurzen Seiten über dem Fleisch und Sauerkraut einschlagen und dann die Langen Seiten schließen. Für etwa 20 Minuten bei 175 Grad Heißluft backen.
Mads hasst Paprika. Habe ich nach diesem Essen endlich akzeptiert. Ich werde ihn nicht mehr mit Paprika in jeglicher Form tyrannisieren, weil ich ihn davon überzeugen will, dass es doch lecker ist. Denn stets werden die hauchdünn geschnittenen Paprikastücke sorgfältig mit der Zunge separiert vom restlichen Essen und zwischen den Zähnen nach draußen geschoben. Erst dachte ich er stellt sich an, dann dachte ich es sei die Struktur, die ihn ekelt. Tja, jetzt ist es offiziell. Er mag es eben nicht. Punkt!
1/2 rote Paprika in hauchdünnen Streifen
1/2 kleine Zwiebel klein gewürfelt
400 gr Schweinegeschnetzeltes
3 El Roh-Rohrzucker
1 EL Wasser
4 kernlose Mandarinen, zerteilt und klein geschnitten
1 Tl Sambal Manis oder Oelek
1/2 Tl gemahlener Koriander
1/2 Tl gemahlener Ingwer
200 gr in Apfelsaft mit Wacholder und Piment und einem Brühwürfel gekochtes Sauerkraut
Einige El Creme Fraiche
Fett zum Braten
Salz und Pfeffer nach Geschmack.
Den Bl.Teig aus dem K.schrank nehmen und auf einem mit Backpapier bekleideten B.blech ausbreiten.
Das Sauerkraut in Schnellkochtopf mit 1/2 Tasse Apfelsaft 3 Wacholderbeeren und 3 Pimentkörnern sowie einem Brühwürfel in etwa 10 Min. gar kochen.
Den Zucker mit dem Wasser karamellisieren und die klein geschnittenen Mandarinen dazugeben. 3-4 Minuten durch schwenken. Etwas abkühlen lassen während das Fleisch zubereitet wird.
Die Zwiebel in heißem Fett anbraten. Sambal dazugeben und kurz braten. Das Fleisch scharf in der Mischung anbraten und die Gewürze dazu geben. Salzen und Pfeffern. Die hauchdünn geschnittenen Paprikastreifen drauf geben und kurz mit garen, dann vom Feuer nehmen. Zur Seite stellen.
Das Sauerkraut in die Mandarinen geben und gut vermengen. Darauf achten, dass keine Gewürzkörner mehr drin sind. Jetzt die Mischung auf der Mitte des Blätterteigs ausbreiten. Jetzt die Fleischmischung oben drauf verteilen. Abschließend mit einem Löffel einige Nocken Creme fraiche auf dem Fleisch verteilen. Den Blätterteig erst ein den kurzen Seiten über dem Fleisch und Sauerkraut einschlagen und dann die Langen Seiten schließen. Für etwa 20 Minuten bei 175 Grad Heißluft backen.
Mads hasst Paprika. Habe ich nach diesem Essen endlich akzeptiert. Ich werde ihn nicht mehr mit Paprika in jeglicher Form tyrannisieren, weil ich ihn davon überzeugen will, dass es doch lecker ist. Denn stets werden die hauchdünn geschnittenen Paprikastücke sorgfältig mit der Zunge separiert vom restlichen Essen und zwischen den Zähnen nach draußen geschoben. Erst dachte ich er stellt sich an, dann dachte ich es sei die Struktur, die ihn ekelt. Tja, jetzt ist es offiziell. Er mag es eben nicht. Punkt!
Dienstag, 1. Dezember 2009
Hier ist also mein Mama Blog. Das wollte ich schon lange anfangen. Ich vergesse nämlich die besten Dinge. Die Eigenheiten, alles was meine Kids so ausfressen. Auch wenn ich mir jedesmal vornehme, genau dieses eine nicht zu vergessen. Von einem Zeitraum von nur zwei Jahren sollte man doch die wirklich einprägsamen Dinge nicht vergessen. Passiert mir aber.
Papier ist geduldig, und ein Tagebuch in Papierform ist sicher auch romantischer als dieses Digitale Blog, aber ich schreibe hier bestimmt zehn Mal so schnell wie auf Papier. Und diesen Zeitvorteil brauche ich auch, denn bevor ich überhaupt nur einen Gedanken auf die Seite gebracht habe, muss ich häufig schon wieder aufspringen und irgendetwas richten, das mein Sohn "ausgefressen" hat. Und dann dauert es wieder eine ganze lange Weile, bevor ich zu meinem Tagebuch zurückkehren kann. Und dann habe ich meinen Ursprünglichen Gedanken schon wieder vergessen.
Papier ist geduldig, und ein Tagebuch in Papierform ist sicher auch romantischer als dieses Digitale Blog, aber ich schreibe hier bestimmt zehn Mal so schnell wie auf Papier. Und diesen Zeitvorteil brauche ich auch, denn bevor ich überhaupt nur einen Gedanken auf die Seite gebracht habe, muss ich häufig schon wieder aufspringen und irgendetwas richten, das mein Sohn "ausgefressen" hat. Und dann dauert es wieder eine ganze lange Weile, bevor ich zu meinem Tagebuch zurückkehren kann. Und dann habe ich meinen Ursprünglichen Gedanken schon wieder vergessen.
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