1 Rolle Blätterteig
1/2 rote Paprika in hauchdünnen Streifen
1/2 kleine Zwiebel klein gewürfelt
400 gr Schweinegeschnetzeltes
3 El Roh-Rohrzucker
1 EL Wasser
4 kernlose Mandarinen, zerteilt und klein geschnitten
1 Tl Sambal Manis oder Oelek
1/2 Tl gemahlener Koriander
1/2 Tl gemahlener Ingwer
200 gr in Apfelsaft mit Wacholder und Piment und einem Brühwürfel gekochtes Sauerkraut
Einige El Creme Fraiche
Fett zum Braten
Salz und Pfeffer nach Geschmack.
Den Bl.Teig aus dem K.schrank nehmen und auf einem mit Backpapier bekleideten B.blech ausbreiten.
Das Sauerkraut in Schnellkochtopf mit 1/2 Tasse Apfelsaft 3 Wacholderbeeren und 3 Pimentkörnern sowie einem Brühwürfel in etwa 10 Min. gar kochen.
Den Zucker mit dem Wasser karamellisieren und die klein geschnittenen Mandarinen dazugeben. 3-4 Minuten durch schwenken. Etwas abkühlen lassen während das Fleisch zubereitet wird.
Die Zwiebel in heißem Fett anbraten. Sambal dazugeben und kurz braten. Das Fleisch scharf in der Mischung anbraten und die Gewürze dazu geben. Salzen und Pfeffern. Die hauchdünn geschnittenen Paprikastreifen drauf geben und kurz mit garen, dann vom Feuer nehmen. Zur Seite stellen.
Das Sauerkraut in die Mandarinen geben und gut vermengen. Darauf achten, dass keine Gewürzkörner mehr drin sind. Jetzt die Mischung auf der Mitte des Blätterteigs ausbreiten. Jetzt die Fleischmischung oben drauf verteilen. Abschließend mit einem Löffel einige Nocken Creme fraiche auf dem Fleisch verteilen. Den Blätterteig erst ein den kurzen Seiten über dem Fleisch und Sauerkraut einschlagen und dann die Langen Seiten schließen. Für etwa 20 Minuten bei 175 Grad Heißluft backen.
Mads hasst Paprika. Habe ich nach diesem Essen endlich akzeptiert. Ich werde ihn nicht mehr mit Paprika in jeglicher Form tyrannisieren, weil ich ihn davon überzeugen will, dass es doch lecker ist. Denn stets werden die hauchdünn geschnittenen Paprikastücke sorgfältig mit der Zunge separiert vom restlichen Essen und zwischen den Zähnen nach draußen geschoben. Erst dachte ich er stellt sich an, dann dachte ich es sei die Struktur, die ihn ekelt. Tja, jetzt ist es offiziell. Er mag es eben nicht. Punkt!
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